Evang.-Luth. Kirche Rosenheim

Ansprechpersonen – wir sind für Sie da

Erlöserkirche

Apostelkirche

Versöhnungskirche

Kirchengemeinde

Archiv | Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Für aktuelle Informationen hier klicken oder den Kalender aufrufen.

Kantatengottesdienst

mit Anmeldung

Sonntag, 7. März 2021
10 Uhr

Erlöserkirche
Königstraße 23
83022 Rosenheim

Ansprechperson:

Dekanin Dagmar Häfner-Becker
dekanat.rosenheim@elkb.de
Telefon 08031 17082

Kantatengottesdienst in Bad Aibling (14.2.2021)© privat

Wir laden Sie herzlich zu einem Kantatengottesdienst am 7. März, Sonntag Oculi, um 10 Uhr in die Erlöserkirche ein.
Zur Aufführung kommt die Choralkantate „Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ von Dietrich Buxtehude (1637-1707).
Neben unseren beiden Dekanatskantoren Johannes Eppelein (Bass) und KMD Andreas Hellfritsch (Orgel) wirken Anna-Maria Sitte (Sopran), Getrud Funk (Sopran), Petra Maier (Alt), Friedhelm Kupke (Tenor), Teresa Allgaier (Violine), Lara Birkenmeier (Violine) und Christoph Sitte (Violoncello) mit.

Die Textgrundlage der Kantate bilden die drei Strophen des Chorals „Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ von Martin Schalling aus dem 16. Jahrhundert. Das Lied ist inhaltlich stark von der Hinwendung auf Jesus Christus als eschatologisch-christliche Hoffnung nach dem irischen Leben geprägt. Die erste Strophe bildet eine Paraphrase des Psalm 73: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.“ Die zweite Strophe spricht in gut lutherischem Ton davon, das Leben auf Erden – Gottes Geschenk an uns – reziprok zu dessen Lobe und Ehre zu führen. Gott möge des Menschen Leben vor „falscher Lehr“ und des „Satans Mord“ bewahren. Die dritte Strophe beschließt das Lied sehr persönlich und Ich-bezogen: „Ach Herr, lass dein lieb‘ Engelein an meinem End die Seele mein in Abrahams Schoß tragen.“

In hoher künstlerischer Qualität und stilistischer Varianz folgt Dietrich Buxtehude in seiner Choralkantate der Affektspur der einzelnen Strophen mit verschiedenen Satztechniken und alternierendem Einsatz von Vokalisten und Instrumentalisten und beendet seine Kantate mit einem jubilierenden Amen. Der Liedtext von Martin Schalling inspirierte auch Heinrich Schütz in seiner „Geistlichen Chormusik“ und keinen geringeren als den großen Johann Sebastian Bach, der die letzte Strophe des Chorals an das Paradies-verklärte Ende seiner „Johannespassion“ setzte.

Aufgrund der wegen Corona begrenzten Platzkapazität melden Sie sich bitte vorab im Pfarramt für den Gottesdienst an. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Hier können Sie sich gleich Online anmelden:
zur Anmeldung…

Liturgie/Predigt: Dekanin Dagmar Häfner-Becker